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Umweltausschuss  Europäisches Parlament

16.02.2016:
Landesregierung von Niedersachsen veröffentlicht Umweltbericht
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BBN aktuell


Forderungen des BBN zur nächsten Legislaturperiode

Naturschutz: Erhaltung der natürlichen Ressourcen und der Biodiversität als Staatsaufgabe akzeptieren und Auftrag des Grundgesetzes erfüllen

Die Erhaltung der natürlichen Ressourcen und der Biodiversität stellt die essentielle Grundlage für gesunde Lebenswelten, leistungsfähige Wirtschaft und unseren Wohlstand dar. Der Zustand der biologischen Vielfalt als wesentlicher Indikator spiegelt diesen Status wider.

Die Zielsetzungen der Bundesregierung aus der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt, die im Jahre 2007 beschlossen wurde, sind im Zieljahr 2020 sind v. a. dort, wo es um die reale Umsetzung geht, weitestgehend nicht erreicht worden. Alle Bemühungen zur Unterstützung, wie z.B. die Naturschutzoffensive 2020 des BMU, die seit 2015 die nationale Strategie flankiert und wesentliche 10 Handlungsfelder in den Fokus nimmt, haben leider ebenfalls kaum zu entscheidenden Veränderungen geführt.

Im Gegenteil: Der Erhaltungszustand der meisten Arten liegt überwiegend weit oder sehr weit vom Zielbereich entfernt (Indikatorenberichte der Bundesregierung zur Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt, BMU 2019). Nur 2 von 18 Indikatoren erreichen eine leichte Verbesserung und haben 80% des Zielwerts erreicht.

Fazit:
Eine Verbesserung des Zustands der natürlichen Ressourcen und der Biodiversität ist trotz Bekenntnis zur Problematik und bisheriger Anstrengungen nicht absehbar

Der Bundesverband Beruflicher Naturschutz e.V. fordert von der Bundesregierung der 20. Wahlperiode:

  1. Etablierung einer neuen Gemeinschaftsaufgabe GA Naturschutz im Artikel 91 a des Grundgesetzes.
  2. Ausrichtung der GAP-Finanzierung nach den Handlungserfordernissen des nationalen GAP Strategieplans 2021 auf den Naturschutz.
  3. Streichung Art. 72, Abs. 3 GG für die Abweichungsbefugnisse im Naturschutz.
  4. Umfassende Novellierung des BNatSchG. Das Ziel ist die effiziente Sicherung und Entwicklung der natürlichen Ressourcen sowie der Biodiversität.
  5. Sicherung der national bedeutsamen Aufgaben für den Erhalt der natürlichen Ressourcen und der Biodiversität durch die Bereitstellung von Finanzmitteln in Höhe von 2 Mrd. € /a im Haushalt der Bundesregierung.
  6. Organisation folgt Aufgabe: Anpassung und Weiterentwicklung der für Fragen des Erhalts der Biodiversität relevanten Kapazitäten und Fachkompetenzen der Bundesbehörden an die nationalen und internationalen Herausforderungen.
  7. Deutliche Stärkung und Kompetenzzuweisung auf Bundesebene für dynamisch wachsenden Aufgaben zum Erhalt der Biodiversität. Ziel ist eine zeitnahe und effiziente Handlungsfähigkeit auf nationaler Ebene.

Download der Forderungen: hier

35. Deutscher Naturschutztag: digitales Format erfolgreich!

Film- und Vortragsmaterial abrufbar

Unter dem Motto: Stadt - Land - Fluss - Welche Natur wollen wir? haben über 1.000 Teilnehmer*innen
den 35. Deutschen Naturschutztag aus Wiesbaden vom 31.05. bis zum 02.06.2021 digital verfolgt.

In den nächsten Wochen wird das Film- und Vortragsmaterial auf der Webseite des Deutschen Naturschutztages (hier) zur Verfügung gestellt. So können Sie sich bei Interesse beispielsweise die Aufzeichnungen der Module anschauen oder Exposés der Referent*innen lesen.

Für angemeldete Teilnehmende werden die Modul-Vorträge zwischen dem 8. und dem 18. Juni sukzessive hochgeladen und über die Event-Plattform abrufbar sein. Behalten Sie also bitte Ihre Login-Daten.

Auf der DNT Bühne live wurden die von den Teilnehmenden des 35. DNT erarbeiteten Forderungen: "Die Wiesbadener Erklärung" veröffentlicht. An die Landesregierungen, die Bundesregierung, die Europäische Union sowie die Staatengemeinschaft wird appelliert, umgehend die genannten Schritte konsequent anzugehen. Die Nichtregierungsorganisationen sind aufgefordert, diesen Prozess aktiv zu begleiten.

Hauptforderungen der Wiesbadener Erklärung

  1. Die Biodiversitätskrise und Klimakrise gemeinsam und entschlossen meistern!
  2. Die europäische Agrarpolitik konsequent für Natur- und Klimaschutz nutzen und ein neues Bündnis mit der Landwirtschaft schmieden!
  3. Planungsbeschleunigung im Einklang mit Naturschutz- und Artenschutzforderungen ermöglichen!

Download der Wiesbadener Erklärunghier

DNT-Pressespiegel:  hier

Wir freuen uns, dass wir Sie bei Fachforen und Side-Events sowie der Bühne live so zahlreich begrüßen durften!

Hier gelangen Sie zur Webseite des Deutschen Naturschutztages mit allen weiteren, aktuellen Informationen: hier

BBN-Mitteilungen

Im Mitgliederbereich aktualisiert: (Benutzeranmeldung erforderlich):

Ausgabe 2020 der Mitgliederzeitschrift "BBN-Mitteilungen" liegt vor:

BBN-Mitteilungen

BBN-Memorandum 2020

"Zeit zu handeln: Naturschutz im neuen Jahrzehnt - Memorandum für einen zukunftsfähigen Naturschutz aus der Perspektive der Berufspraxis"

Die Herausforderungen für den Naturschutz im neuen Jahrzehnt wachsen immens. Immer stärker stehen Natur und Landschaft unter einem zunehmenden Veränderungsdruck, der ganz erhebliche Konsequenzen und substantielle Verluste nach sich ziehen wird, wenn nicht einschneidende Maßnahmen durchgesetzt werden. An politischen Zielen und Analysen hierzu mangelt es nicht. Die Umsetzung einen effizienten und effektiven Naturschutz in der Fläche erfolgt nur zögerlich und zurückhaltend gemessen an den Erfordernissen. Nach Auffassung des Bundesverbandes Beruflicher Naturschutz e.V. (BBN) muss hier eine Trendwende eingeleitet und neue Maßstäbe für die Naturschutzpolitik in Deutschland gelegt werden. Im Vorfeld der nächsten Bundestagswahl hat der BBN hierzu ein Memorandumpapier vorgelegt, in dem neben einer allgemeinen Analyse und Situationsbeschreibung in 13 Fachkapiteln die maßgeblichen Erfordernisse und jeweils die notwendigen Handlungsempfehlungen neu dargestellt werden. In einem Schlussteil werden die notwendigen Schritte zusammenfassend dargestellt. Die Aussagen wenden sich an die Politik und an alle im Naturschutz handelnden Akteure.

BBN-Memorandum 2020

 

Aktuelle BBN-Stellungnahmen

2021: Stellungnahme zur Bund-Länder-Zielvereinbarung zum Klimaschutz durch Moorbodenschutz
hier

2021: Stellungnahme zur fünften Verordnung zur Änderung der Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung
hier

2020: Stellungnahme zur Fortschreibung der "Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie" - Dialogfassung 2020: hier

2020: Stellungnahme zum Konzeptentwurf für das "Nationale Monitoringszentrum zur Biodiversität": hier

2020: Stellungnahme zur "Zur Novellierung des BNatschG: Schutz der Insektenvielfalt": hier

2020: Ergänzende Stellungnahme zum gesetzlichen Insektenschutz: hier
 

Kernforderung für eine veränderte Praxis von Landbau und Naturschutz

Der BBN e. V. unterstützt die Kernthesen und Forderungen für eine veränderte Praxis von Landbau und Naturschutz. Er hat den Forderungskatalog "Die gemeinsamse Basis für Landbau und Naturschutz ist der lebendige Boden" mitgezeichnet.

hier

Schreiben: Trilog-Verhandlungen zur zukünftigen EU-Agrarpolitik

Das Schreiben zum GAP-Trilog wurde von insgesamt 27 Verbänden im Zuge der Verbändeplattform gezeichnet und an die Trilog-Teilnehmer*innen versandt.

hier


Veranstaltungen

Bitte gehen Sie davon aus, dass wir die aktuellen Entwicklungen zum Thema Corona-Virus aufmerksam verfolgen und verantwortlich handeln. Wir informieren auf der Homepage selbstverständlich über die Durchführungen von unseren Veranstaltungen.
Bereits angemeldete Teilnehmende informieren wir ggf. über Veränderungen per Mail.

 

 


Termine und Veranstaltungen


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