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Fernstraßen-Bundesamt (FBA)

Landespfleger*Innen, Landschaftsplaner*Innen oder Technische Sachbearbeiter*Innen - Leipzig, Bonn, Hannover

Das Fernstraßen-Bundesamt (FBA) ist die für die Bundesfernstraßenverwaltung zuständige Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Das Fernstraßen-Bundesamt (FBA) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für verschiedene Referate der Abteilung P – „Anhörungs- und Planfeststellungsbehörde“ und Standorte unbefristet, mehrere Landespfleger*innen (m/w/d) oder Landschaftsplaner*innen (m/w/d) oder vergleichbar als Technische Sachbearbeiter*innen (m/w/d) für die Standorte Leipzig, Bonn und Hannover.

Die Abteilung P des Fernstraßen-Bundesamtes wird mit den Aufgaben der Anhörungs- und Planfeststellungsbehörde betraut sein. Sie besteht aus einem Grundsatzreferat am Standort Leipzig sowie aus vier regionalen Anhörungs- und Planfeststellungsreferaten in Leipzig, Bonn, Gießen und Hannover.

Aufgaben:

  • Selbstständige Durchführung und Schlusszeichnung von Planfeststellungsverfahren nach § 17 Bundesfernstraßengesetz, Planänderungsverfahren nach § 76 Verwaltungsverfahrensgesetz und Plangenehmigungsverfahren nach § 74 Abs. 6 Verwaltungsverfahrensgesetz mit einfachem bis durchschnittlichem landespflegerischen bzw. naturschutzfachlichen Schwerpunkten; dabei insbesondere:
    • Klärung der Zuständigkeit als Planfeststellungsbehörde und für Folgemaßnahmen
    • Beratung mit Vorhabenträgern, Gebietskörperschaften, zuständigen Behörden und sonstigen Beteiligten
    • Prüfung und Bewertung der Planung auf ihre naturschutzfachliche Genehmigungsfähigkeit
    • Festlegung und Prüfung der Antragsunterlagen auf Vollständigkeit und Qualität
    • Abstimmung der Planunterlagen, ggf. Einforderung von Korrekturen und Ergänzungen
    • Durchführung der Benehmensherstellung mit den Trägern öffentlicher Belange
    • Durchführung der Anhörungsverfahren
    • Erarbeitung und Erlass des Planfeststellungsbeschlusses und der Plangenehmigung (Prüfung der Genehmigungsfähigkeit inkl. Umweltverträglichkeits- und Variantenprüfung)
    • Wahrnehmung der planerischen Gestaltungsfreiheit der Behörde im Rahmen einer Gesamtabwägung
    • Vollzugskontrolle
    • Durchführung von Verfahren zur Verlängerung der Gültigkeit von Planfeststellungsbeschlüssen und Plangenehmigungen
  • Selbstständige Durchführung und Schlusszeichnung von Planverzicht nach § 74 Abs. 7 Verwaltungsverfahrensgesetz mit landespflegerischen bzw. naturschutzfachlichen Schwerpunkten
  • Zuarbeit zu schwierigen Planfeststellungs- und Plangenehmigungsverfahren, z. B. Prüfung schwieriger Sachverhalte (u. a. zum Naturschutzrecht, Artenschutz), Zusammentragen von Informationen und Grundlagen für die fachliche Beurteilung, Mitwirkung bei der Klärung vonEinzelfragen mit landespflegerischem bzw. naturschutzfachlichem Bezug
  • Mitwirkung bei Umweltverträglichkeitsprüfungen
  • Erarbeitung von Stellungnahmen als Träger öffentlicher Belange, z. B. in Raumordnungsverfahren, Planfeststellungsverfahren Dritter oder zu Flächennutzungs- und Bebauungsplänen

Im Referat „Grundsatzangelegenheiten“ am Standort Leipzig erwarten Sie neben der Bearbeitung von konkreten Planfeststellungs-, Planänderungs- und Plangenehmigungsverfahren vorrangig u. a.
folgende Aufgaben:

  • Bearbeitung von einfachen Grundsatzfragen und Zuarbeit für die Referentinnen/Referenten (m/w/d) im Rahmen der Planfeststellung mit Natur- und Umweltbezug; dabei insbesondere:
    • Vorbereitung von Entscheidungsgrundlagen, u. a. Erstellung von Gutachten und Stellungnahmen sowie Unterstützung bei der Erarbeitung von Fachbeiträgen für das BMVI
    • Bearbeitung komplexer Anfragen des BMVI, der Bundes- und Landesministerien, des Bundesrechnungshofes, aus Politik, von Bürgerinitiativen und Bürgern, einschließlich Vorbereitung von Antwortvorschlägen
    • Erarbeitung von Grundsätzen von planrechtlichen Verfahren nach § 17 Bundesfernstraßengesetz
    • Bearbeitung von Einzelfällen, Unterstützung und Beratung der weiteren Planfeststellungsreferate bei konkreten Verfahren sowie bei technischen Fragen des Umwelt- und Naturschutzrechts im Rahmen von Verwaltungsstreitverfahren
  • Mitwirkung beim Projekt- und Prozessmanagements inkl. Controlling
  • Vorbereitung von Arbeitskreisen mit den Planfeststellungsbehörden der Länder zur weiteren Optimierung und Beschleunigung von Planfeststellungsverfahren sowie mit anderen (Bundes-) Behörden
  • Kooperation und Vernetzung mit Behörden, Universitäten und anderen nationalen und internationalen Forschungsinstitutionen im wissenschaftlichen Kontext
  • Mitarbeit bei der Organisation und Betreuung von Forschungsprojekten
  • Unterstützung der Führungskräfte und Referentinnen/Referenten (m/w/d) bei der Fortentwicklung neuer Gesetze, Verwaltungsvorschriften und Richtlinien, Mitwirkung bei der Erarbeitung des Umweltleitfadens

Voraussetzungen:

  • Abgeschlossener Bachelor- oder Fachhochschulabschluss der Fachrichtung Landespflege oder einer vergleichbaren Fachrichtung (z. B. Landschaftsplanung, Landschaftsentwicklung, Landschaftsgestaltung, Landschaftsarchitektur, Umweltwissenschaften, Biologie) oder Sie sind Beamtin/ Beamter (m/w/d) mit der Befähigung für den gehobenen technischen Verwaltungsdienst in vergleichbarer Fachrichtung.
  • Belastbarkeit und Leistungsmotivation für die besonderen Belange und Herausforderungen beim Aufbau einer neuen Behörde
  • Selbstständigkeit und Initiative sowie Entschlussfreudigkeit und Verantwortungsübernahme
  • Sehr gute Auffassungsgabe sowie gute Denk- und Urteilsfähigkeit
  • Fähigkeit zur Zusammenarbeit
  • Verhandlungs- und Überzeugungsfähigkeit, Durchsetzungsvermögen und Konfliktfähigkeit
  • Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsorientierung
  • Verhandlungssichere Deutschkenntnisse für einen sicheren schriftlichen und mündlichen Umgang
  • Berufserfahrung in der Durchführung von Planrechtsverfahren in einer Planfeststellungsbehörde wünschenswert, Verwaltungserfahrung und Kenntnisse des Verwaltungsrechts sind von Vorteil
  • Kenntnisse und Erfahrungen in der Landespflege in Bezug auf Verkehrsprojekte
  • Vertiefte Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich des Umwelt- und Naturschutzrechts, u. a. BNatSchG, UVPG, BImSchG, EU-Recht (z. B. FFH-Richtlinie, Vogelschutzrichtlinie)
  • Führerschein Klasse B

Die Dienstposten sind nach Entgeltgruppe 12, Teil III/25 der Anlage 1 des Tarifvertrags über die Entgeltordnung des Bundes bewertet.
Beamtinnen und Beamte (m/w/d) werden in ihrem bisherigen Amt (max. Besoldungsgruppe A 12) nach einer vorübergehenden Abordnung versetzt. Bei Vorliegen der haushaltsrechtlichen Voraussetzungen und entsprechender Bewährung ist eine Beförderung bis zur Besoldungsgruppe A 12 möglich.

Bewerbungsfrist: 05.12.2020

Weitere Informationen Leipzig

Weitere Informationen Bonn

Weitere Informationen Hannover