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Bundesamt für Naturschutz

wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (w/m/d)

Bei dem Bundesamt für Naturschutz ist in der Dienststelle Leipzig zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine unbefristete Stelle als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (w/m/d) zu besetzen.

Aufgaben:

  • Fachliche Bewertung von Planungen und Projekten in der AWZ gemäß den Anforderungen des Bundesnaturschutzgesetzes, des Umweltverträglichkeits-prüfungsgesetzes, des Wind-auf-See-Gesetzes, ggf. des Bundesberggesetzes u.a.
  • Stellungnahmen (schriftlich / mündlich) zu Plänen und Projekten in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ), insbesondere zu Offshore-Windkraftanlagen sowie deren Kabelanbindung, einschließlich kumulativer Auswirkungen im Zuge der Aufgaben des BfN als Träger öffentlicher Belange (Naturschutzbehörde)
  • Vertretung des BfN bei verfahrensbezogenen Terminen (Scoping, Erörterungstermine usw.) sowie bei Behördenterminen
  • Erarbeitung wissenschaftlicher Grundlagen im Themenbereich „Naturschutz, Landschaftspflege und Energiewende“ im Hinblick auf eine naturverträgliche Energiewende in der AWZ
  • Auswertung und Bewertung insbesondere europäischer sowie nationaler Ziele aus Richtlinien, Verordnungen, Gesetzen, Strategien zu erneuerbaren Energien und Entwicklung von Anforderungen an die naturverträgliche Ausgestaltung des Ausbaus
  • Wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Auswirkungen der Energiewende insb. Windenergienutzung auf die Meeresumwelt, Erarbeitung von Handlungsoptionen zu deren Vermeidung und Verminderung, Bewertung von Potenzialermittlungen
  • Konzeptionierung von kurz-, mittel- und langfristigem Forschungsbedarf im Bereich naturschutzverträglicher Ausbau der Offshore-Windenergie (z. B. für den Ressortfor-schungsplan u. ä.) sowie inhaltliche Betreuung und wissenschaftliche Auswertung von Forschungsvorhaben
  • Mitwirkung an der Weiterentwicklung von Methoden zur Umsetzung der Naturschutzinstrumente in den o.g. Planungen und Verfahren (z. B. Kompensationspflichten nach BundeskompensationsVO).

Voraussetzungen:

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium im Bereich Landschaftsplanung/ Landschaftsentwicklung, Geografie, Naturschutz, Regional-, bzw. Raum- und Umweltplanung, Umweltmanagement, Biologie (Master-Abschluss oder Diplom Universität)
  • Einschlägige Berufserfahrungen, möglichst in einer Verwaltung und mit Verwaltungsverfahren sowie im Umgang mit den Naturschutzinstrumenten (Eingriffsregelung, FFH-Verträglichkeitsprüfung, artenschutzrechtliche Prüfung etc.)
  • Gründliche Kenntnisse im Bereich Erneuerbare Energien und insbesondere Meeresnaturschutz sowie an der Schnittstelle Naturschutz - Ausbau der erneuerbaren Energien
  • Hohes Maß an Selbständigkeit zur Bearbeitung komplexer und strategischer Fragestellungen, Fähigkeit zum konzeptionellen und selbstständigen, eigenverantwortlichen Arbeiten sowie ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit, Zuverlässigkeit, Flexibilität und Leistungsbereitschaft
  • Soziale Kompetenz, Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit
  • GIS- Kenntnisse
  • Sehr gute Fähigkeiten in mündlichem und schriftlichem Ausdruck sowie sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift.

Bei Vorliegen der laufbahnrechtlichen Voraussetzungen ist eine Übernahme im Beamtenverhältnis bis Besoldungsgruppe A 13 h /A 14 BBesO A möglich; bei vorliegenden Voraussetzungen erfolgt bei Tarifbeschäftigten eine Einstellung nach Entgeltgruppe 13 TVöD.

Bewerbungsfrist: 26.05.2021

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