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Bisherige Sprecherinnen und Sprecherteams

1. Prof. Angelika Wolf (1999-2000)

2. Prof. Diedrich Bruns (2000-2002)

3. Prof. Horst Lange (2002-2006)

4. Prof. Ilke Marschall, Prof. Horst Lange (2006-2009)

5: Prof. Markus Reinke, Prof. Ilke Marschall (seit 2009)

Geschichte des Arbeitskreises

Die Idee zu einem „AK Landschaftsplanung“ entstand am 14. Mai 1998 am Rande des Deutschen Naturschutztages (DNT) in Dresden im Rahmen eines Strategiegesprächs Landschaftsplanung, zu dem Prof. Hahn-Herse (TU Dresden) eingeladen hatte. Zu den Vereinbarungen dieses Strategiegespräches gehörte die Verabredung eines Kolloquiums am 03. September 1998 in Kassel, dessen Organisation von Prof. Diedrich Bruns, der damals frisch nach Kassel berufen war, übernommen wurde.

Ziel war die Erarbeitung eines Positionspapiers zu den (zukünftigen) Aufgaben der Landschaftsplanung. Die im Vorfeld aufgestellten und versandten Thesen wurden z.T. bereits vor der Zusammenkunft umfänglich kommentiert. Der „AK Landschaftsplanung“ wurde konstituiert und zugleich als ein Arbeitskreis des Bundesverbandes Beruflicher Naturschutz (BBN) e.V. eingerichtet.

Seit diesem Zeitpunkt fanden regelmäßig (3-4 x jährlich) AK-Sitzungen in der „Mitte Deutschlands“, so zunächst am ICE-Standort Kassel, seit Frühjahr 2009 im ebenso gut erreichbaren Erfurt statt. Im zweijährigen Turnus wurde zudem zu AK-Treffen am Rande der Deutschen Naturschutztage (Bamberg 2000, Hannover 2002, Potsdam 2004, Bonn 2006, Karlsruhe 2008 und Stralsund 2010) eingeladen.

Katalysator für die Bildung des AK Landschaftsplanung 1998 war ein Kommissionsentwurf für ein UGB (UGB-KomE), der eine umfassende Umweltgrundlagenplanung einzuführen beabsichtigte und die Landschaftsplanung durch eine „Naturpflegeplanung“ ersetzen wollte. Dies forderte die Fachvertreter der Landschaftsplanung heraus, sich aus einem z.T. zersplitterten Universitäts- und Berufsfeld heraus zu sammeln und zu positionieren. Ergebnis war das Papier „Landschaftsplanung ist zukunftsorientierte Umweltplanung - Positionen zum geplanten Umweltgesetzbuch“. Die hierbei aufgestellte Forderung einer flächendeckenden Landschaftsplanung fand bereits einen Monat später ihren Niederschlag in der Koalitionsvereinbarung. Umgesetzt wurde diese Forderung vier Jahre später im Rahmen der Novellierung des Bundesnaturschutzgesetzes 2002.

Dies ist nur ein Beispiel für die Bedeutung des AK als Forum für aktuelle fachpolitische Diskussionen, die im Ergebnis immer wieder zu befruchtenden Dialogen mit Politik und Verwaltung führen.